Christian Matzner: Irene Steinitz – Kulturberichterstatterin in Mödling

19. Dez 2020 – 17:00 Uhr

Irene Steinitz war eine Mödlinger Journalistin, die von 1929 bis 1956 als Kulturberichterstatterin für die Mödlinger Zeitung arbeitete. Im Zentrum ihrer Artikel stand immer das kulturelle Leben der Stadt, wobei musikalische und literarische Themen stets im Vordergrund standen. Darüber hinaus gehörte sie 1934 auch dem Gründungs-Komitee der Literarischen Gesellschaft an und stand in regem Austausch mit Institutionen wie der Singakademie oder der Beethovenhaus-Stiftung. Gertraud Nietsche, die Tochter von Irene ist heute mit 102 Jahren die älteste lebende Mödlingerin und somit eine wichtige Zeitzeugin. Die geistig nach wie vor sehr agile Dame wird im Gespräch mit Christian Matzner Stationen aus dem Leben ihrer Mutter und vor allem Ereignisse der Mödlinger Kulturszene der Zwischen- und Nachkriegszeit darstellen.

Ergo Arte präsentiert Der Lechner Edi schaut ins Paradies von Jura Soyfer

16. Jan 2021 – 17:00 Uhr

© Nikolaus Similache

Auch 2021 haben wir zum Jahresbeginn wieder eine Premiere der Ergo Arte im Programm:

DER LECHNER EDI SCHAUT INS PARADIES von JURA SOYFER

Mit Max Mayerhofer, David Czifer und Mara Koppitsch

Regie: Peter Pausz

Seitdem es Arbeit gibt, schafft Arbeit die Arbeit ab. Der Lechner Edi ist arbeitslos. Wegrationalisiert. Der Motor, der ihm seine Arbeitet erleichtert hat, hat ihn unnötig gemacht. Wer keine Arbeit hat, kann auch keine Waren kaufen: Auch der Motor ist ausrangiert. Gemeinsam mit Fritzi begeben sich die beiden Arbeitslosen im Jahr 1936 auf eine Zeitreise, um den wahren Schuldigen ausfindig zu machen. Wer trägt Schuld an Wirtschaftskrisen und den damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen?

Wir laden Sie zu einer charmanten Komödie mit viel Musik, die Sie zum Staunen anregt, Sie fesselt und in eine neue Welt entführt!

 

Michael Stradal – Tee für Beethoven

20. Feb 2021 – 17:00 Uhr

Die für Lesungen im Jubiläumsjahr Beethovens geplante und den Corona Beschränkungen zum Opfer gefallene fantastische Novelle „Tee für Beethoven“ beinhaltet die kriminalähnliche Erzählung, weshalb die einst stattliche Waldviertler Burg Nickelsberg in den 60er Jahren unter mysteriösen Umständen bis auf die Grundmauern abbrennen musste und sich alles nur deshalb ereignet hat, weil Ludwig van Beethoven ihr im Jahre 1793 wahrscheinlich einen verhängnisvollen Besuch abgestattet hat. Obwohl der Musiker, dem dies erzählt wird, alles für blanken Unsinn hält und einen bis in die heutige Zeit angeblich wirksamen vergifteten Tee kopfschüttelnd ins Reich der Fantasie verbannt, erschrickt er abends doch heftig, als ihm klargemacht wird, wer nachmittags sein Erzähler war …