„3. November 1918“ – Franz Theodor Csokor

Am Samstag, den 17. November 2018 um 17 Uhr, Festsaal des Museums Mödling, Josef Deutsch Platz 2

LESUNG

„3. November 1918“ von Franz Theodor Csokor

Das Ensemble der Literarischen Gesellschaft unter der Leitung von Obfrau Nicole Fendesack liest Csokors erfolgreichstes und wohl auch bekanntestes Stück über den Untergang der k.u.k. Monarchie.

Franz Theodor Csokor entstammte einer gutbürgerlichen Familie. Er wohnte in seiner Jugend von 1890 bis 1908 in Mödling und legte am dortigen Gymnasium 1905 die Matura ab. Schon früh fühlte er sich zum Dramatiker berufen und verfasste erste Stücke vor dem Ersten Weltkrieg. Von 1922 bis 1928 war Csokor Dramaturg am Raimundtheater und am Deutschen Volkstheater in Wien.

Seit 1933 war Csokor entschiedener Gegner des Nationalsozialismus und unterzeichnete beim P.E.N.-Kongress in Dubrovnik eine Stellungnahme, in der sich der P.E.N. gegen die „Gleichschaltung“ der deutschen Literaturszene durch das nationalsozialistische Regime und den Ausschluss jüdischer Deutscher aus ihr wandte.

Zu seinen Ehrungen zählen unter anderem: Burgtheater-Ring (1937), Grillparzer-Preis (1938), Literaturpreis der Stadt Wien (1953), Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1954), Ehrenring der Stadt Wien (1955) und Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (1965)

 

Csokor trat als überzeugter Humanist in seinen Dramen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte ein.

(Quelle: Wikipedia)

Frauenspuren in Mödling – Multimediashow

Am Samstag, den 15. Dezember 2018 um 17 Uhr, Festsaal des Museums Mödling, Josef Deutsch Platz

VERANSTALTUNG

Frauenspuren in Mödling – Multimediashow

Zwölf Frauen waren es, die der Verein „Vielzeitig“ bisher in seinen Publikationen „Frauenspuren“ wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen konnte.

Frauen, die in Mödling gewirkt und oftmals Außergewöhnliches geleistet haben, ob in der Politik, ob in der Kunst, ob mit ihrem sozialen Engagement – mit ihrem Mut und ihrer Kreativität haben sie immer wieder zum Wohle ihrer Umgebung und ihrer Mitmenschen beigetragen.

Gaby Schätzle, Lena Treitler und Sylvia Unterrader präsentieren in Bild, Ton und Lesungen einen Querschnitt aus Frauenspuren I und II sowie weitere interessante Frauen, die die Stadt besucht oder hier gelebt haben.