Karl Schönherrs DER WEIBSTEUFEL

Am 19. Jänner 2019 um 17 Uhr im Museum Mödling

Eine gehäkelte Idylle. Eine laut schreiende Sehnsucht. Eine mörderische Emanzipation. Der Psychothriller um Liebe, Macht und Verrat. Erleben Sie den spannenden Theaterklassiker von Karl Schönherr in einer neuartigen Fassung von Peter Pausz.

Ein junges Ehepaar arbeitet auf unkonventionelle Art an der Verwirklichung seiner Träume. Durch das Eindringen eines diensteifrigen Grenzjägers droht nicht nur diese zu platzen: im Kästchen versperrte Sehnsüchte befreien sich, ein Eifern um Liebe, Besitz und Macht entspinnt sich. Im Kampf um die eigene Existenz und Freiheit bleiben wir letztendlich alle Individuen.

Der Weibsteufel ist nicht nur Drama, er ist auch Liebesgeschichte und Krimi. Dieser Theaterabend ist gekennzeichnet durch die einzigartigen Bilder Schönherrs, die von dem visionären Regisseur Peter Pausz modelliert werden. Durch sein Gespür für Timing und Personenführung dürfen wir auf dieses Erlebnis gespannt sein.

Erleben Sie einen humorvollen und sprachgewaltigen Abend, der Sie sofort in seinen Bann zieht, zum Staunen anregt, Sie fesselt und nicht mehr loslässt!

 Mit Elsa Schwaiger, David Czifer und Max Mayerhofer

Regie: Peter Pausz

Erotische Fingerübungen und abgründige Geschichten

Am 16. Februar 2019 um 17 Uhr im Museum Mödling

Erfunden und erzählt von Klaus Rohrmoser
Am Cello begleitet von seinem Sohn Julian

Das Programm könnte auch heißen:

Rohrmoser liest Rohrmoser begleitet von Rohrmoser.
Wie auch immer. Es erwartet uns eine Reihe auserlesener Charakterstudien
der besonderen Art, ein spannender, unterhaltsamer Abend
voll mit literarischen Leckerbissen.

Klaus Rohrmoser, geboren 1953 in Innsbruck stand 1968 zum ersten Mal auf einer Bühne und war seitdem ohne Unterbrechung in den verschiedensten Funktionen am Theater und im Film tätig. Heute arbeitet er als freier Schauspieler, Regisseur und seit noch nicht langer Zeit auch als Autor. Er arbeitete unter anderem in Wien, Berlin, München, bei den Tiroler Volksschauspielen, bei den Wiener Festwochen, bei den Bregenzer Festspielen und am Tiroler Landestheater, wo er dreizehn Spielzeiten Schauspieldirektor war. Seine Regietätigkeit umfasst inzwischen an die hundert Inszenierungen und er spielte fast ebenso viele Rollen. Zurzeit lebt er als freischaffender Theaterkünstler in Wien und in Innsbruck.

Dietmar Grieser liest aus seinem Buch WAS BLEIBT, IST DIE LIEBE

Von Beethovens Mutter bis Kafkas Braut

Am 16. März 2019 um 17 Uhr im Museum Mödling

Mutterliebe und Partnerliebe, Eigenliebe, Hassliebe und »verbotene« Liebe – an prominenten Beispielen geht Bestsellerautor Dietmar Grieser der Frage nach: Was macht die Liebe aus? Was können wir aus dem Beziehungsglück, aber auch aus Beziehungskonflikten von anderen lernen?

Der 16-jährige Beethoven verliert mit dem Tod der Mutter seine beste Freundin; Thronfolger Franz Ferdinand bietet in puncto Brautwahl sogar dem Kaiser die Stirn; und Richard Gerstls »Amour fou« mit der verehelichten Mathilde Schönberg endet mit Suizid. »Massenmörderin« Agatha Christie lernen wir als hingebungsvolle Gattin, Erich Kästner als verzärteltes Muttersöhnchen kennen. Wer sich für komplizierte Partnerschaften interessiert, kommt an August Strindberg und Frida Uhl, an Bertolt Brecht und Marie Amann oder an Benjamin Britten und Peter Pears nicht vorbei. Wir bewundern Dora Diamant, Franz Kafkas letzte Liebe, ebenso wie den Praterakrobaten Nikolai Kobelkoff, der als »Rumpfmensch« enorme gesellschaftliche Hürden überwinden muss, um sein Familienglück zu finden. Kann das Zusammenleben mit einem geliebten Haustier das menschliche Miteinander ersetzen? Und was hat die Entstehung des US-Kultfilms »Casablanca« mit einer mysteriösen Hochzeitsreise ins Wien von 1938 zu tun?

Dietmar Griesers Spurensuche zwischen Liebesglück und Liebesleid – ein Buch zum Verlieben.

Prof. Dietmar Grieser wurde 1934 in Hannover geboren und lebt seit 1957 in Wien. Der »Literaturdetektiv«, der dem PEN-Club angehört, hat sich mit seinen Bestsellern, welche in mehrere Sprachen übersetzt und etliche davon auch fürs Fernsehen verfilmt wurden, einen Namen gemacht.

 

Maria Publig liest aus ihrem brandneuen Buch KILLERKARPFEN

Am 13. April 2019 um 17 Uhr im Museum Mödling

Die Wiener PR-Lady Walli Winzer schwebt auf Wolke sieben und geht unter die Hobby-Gärtnerinnen. Ihr schwedischer Urlaubsflirt Björn will sie im Waldviertel besuchen. Doch ihr fehlt der grüne Daumen und so engagiert sie eine junge Gärtnerin, doch die ist im Ort einem Familiengeheimnis auf der Spur. Als sich ein Karpfenteichbesitzer als besonderer Rüpel herausstellt und kurze Zeit später ein Toter, als Vogelscheuche aufgemacht, in Wallis Gemüsebeet auftaucht, ist Alarm angesagt. Der Tote ist im Dorf kein Unbekannter, seine Beliebtheit hielt sich allerdings in Grenzen. Doch die Bevölkerung schweigt. Sogar Dorfpolizist Grubinger steht vor einem Rätsel. Aber nicht nur das: Eine Umweltaktivistin samt Freundin sorgt im Dorf für jede Menge Unruhe und Haubenkoch Hannes, Österreichs beliebtester TV-Koch, wird im Ort von Fans belagert. Das ruft Walli Winzer auf den Plan.

Maria Publig wurde in Wien geboren und verbrachte mit ihrer Familie viele Sommer im südlichen Waldviertel. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin für Tages- und Wochenzeitungen. Später wechselte sie als Moderatorin und Redakteurin in den ORF. Bevor sie sich dem Krimischreiben zuwandte schrieb sie Kultursachbücher, die international ausgezeichnet wurden.