Maria Publig liest aus ihrem aktuellen Roman WALDVIERTELBLUT

04. Dez 2021 – 17:00 Uhr

ABGESAGT

„Am Vorabend zum Krampustag gibt’s einen Krimi!“

Maria Publig liest aus ihrem aktuellen Roman WALDVIERTELBLUT, Gmeiner Verlag, 2021

Walli Winzer ermittelt in einem neuen Fall! Handlungsorte sind die Waldviertler Textilstraße um Groß-Siegharts, Wien und die Türkei. Themen sind: Konsumwahn, Entschleunigung, Einsamkeit und der Kulturclash Stadt-Land.

WALDVIERTELBLUT (Gmeiner Verlag) ist nach „Waldviertelfluch“ „Killerkarpfen“ und „Waldviertelmorde“ der 4. Teil der erfolgreichen Walli-Winzer-Serie. Bewährt humorvoll, skurril und spannend.

Walli Winzer kann es kaum fassen! Als modebewusste Wiener PR-Agentin erhält sie den Auftrag, die neue Kollektion einer türkischen Stardesignerin für den Wohnbereich zu betreuen! Alles klappt, bis ein Toter aus dem Teppich kullert. Für diesen Fall ist nun aber die Wiener Polizei zuständig. Der Täter scheint bald gefunden, doch Walli und Dorfpolizist Grubinger zweifeln. Ihr Entschluss steht fest – es wird parallel ermittelt.

Maria Publig wurde in Wien geboren und verbrachte mit ihrer Familie viele Sommer im Waldviertel. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin für Tages- und Wochenzeitungen. Später wechselte sie als Moderatorin und als Redakteurin in den ORF. Bevor sie sich dem Krimischreiben zuwandte, schrieb sie Kultursachbücher, die international ausgezeichnet wurden.

Ingrid Schramm und Andrea Glatzer: „Pannonische Streifzüge“ 100 Jahre Burgenland – Pioniergeschichten und Anekdoten

18. Dez 2021 – 17:00 Uhr

Niederösterreich und Burgenland – die Grenzen zwischen den heutigen Bundesländern wurden immer wieder neu gezogen. In der Römerzeit erstreckte sich hier die Provinz Pannonien. Beinahe 1000 Jahre bis zum Ende der Monarchie war das heutige Burgenland ein Teil Ungarns.

Nach Ende des 1. Weltkriegs zogen sich die Verhandlungen lange hin und Ungarn hatte damals schlechtere Karten als Österreich, denn dort herrschte ein bolschewistisches Räteregime. In Österreich hingegen wurde zu dieser Zeit ein vorbildlicher Sozialstaat errichtet, mit Grundrechten, die bis heute Gültigkeit haben: Frauenwahlrecht, Abschaffung der Todesstrafe, Arbeiterschutz-Gesetz. Die Siegermächte wollten keinen Staat nach sowjetischem Vorbild in Mitteleuropa. Das dürfte wohl auch einer der Gründe gewesen sein, weshalb das Burgenland im Vertrag von Saint Germain am 10. September 1919 Österreich zugesprochen wurde.

In der NS-Zeit verschwand das Burgenland von der Landkarte und wurde in die Gaue Niederdonau und Steiermark eingegliedert. Nach dem 2. Weltkrieg verlief entlang der Außengrenze, des nun wieder selbständigen Bundeslandes, der Eiserne Vorhang, der nach dem Ungarn-Aufstand 1956 endgültig dicht wurde. Viele Ungarn-Flüchtlinge wurden in einer beispiellosen Hilfsaktion in der ganzen Welt aufgenommen, auch über das Lager Traiskirchen in Niederösterreich.

 Es gib noch einen weiteren Niederösterreich-Bezug. Die Autorin Andrea Glatzer stammt aus Hainburg an der Donau. Auch dieser Region sind einige Geschichten gewidmet.

Ergo Arte präsentiert REIGEN von ARTHUR SCHNITZLER

15. Jan 2022 – 17:00 Uhr

Zum Jahresbeginn haben wir wieder eine Premiere im Programm:

Auch 2022 kehrt der Verein ergo arte mit einem kräftigen Lebenszeichen auf die Theaterbühnen zurück und präsentiert in dieser Saison den skandalträchtigen Klassiker REIGEN des berühmten österreichischen Dramatikers ARTHUR SCHNITZLER, der, wie kein anderer, die Verhältnisse seiner Zeit auf äußerst humorvolle Weise seziert.

Neben Themen wie Liebe, Sehnsüchte, Trieb, Sexualität und Verlangen wird eindrucksvoll ein Bild der Gesellschaft gezeichnet, Dynamiken, die wir aus unserem eigenen Leben kennen, werden aufgespürt, entlarvt und verhandelt. So wird vor allem die aus der sexuellen Unverbindlichkeit gezogene Philosophie, die Liebe und Rausch für unvereinbar hält, hinterfragt.

Erleben Sie den rasanten Theaterklassiker in der Inszenierung von PETER PAUSZ.

Darsteller: MAX MAYERHOFER, DAVID CZIFER und MARA KOPPITSCH

Eric Manz liest aus seinem Kriminalroman AUCH TOTE SCHWIMMEN

19. Feb 2022 – 17:00 Uhr

Eric Manz – privat auch als Erich Halper-Manz bekannt, stellt seinen achten Kriminalroman vor: „Auch Tote schwimmen“.

Diesmal ist nicht Mödling der Schauplatz, sondern der Gardasee.

Sein Privatdetektiv Sopic macht mit seiner Freundin Vera und der Hündin Hanna Urlaub am Gardasee. Er will segeln, wandern und vor allem ausspannen. Bei der Hinreise hört er im Radio von einem aufsehenerregenden Raubüberfall auf einen Diamanthändler in Wien und ärgert sich, ausgerechnet jetzt Urlaub zu machen.

Sein Zimmervermieter besitzt ein Segelboot und als sie auf den See hinaus wollen, bemerken sie eine an der Boje hängende Leiche. Sopic ist sofort klar, dass er in diesem Fall ermitteln muss, egal, was Carabinieri und der Commissario davon halten.

Er ermittelt auch einige Verdächtige, die aber eines gemeinsam haben – innerhalb kurzer Zeit werden sie ermordet.

Es wäre aber nicht Sopic, fände er nicht zu guter Letzt den Täter.

Erich Halper-Manz war immer ein begeisterter Leser und begann sich dann auch für das Schreiben zu interessieren. Mit Erfolg – seit seiner Pensionierung brachte er bereits acht Kriminalromane heraus und ein Ende ist nicht abzusehen.